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Urknall, CERN und die Frage nach Gott
"kreuz und quer" - präsentiert von Doris Appel - beschäftigt sich am Dienstag, dem 27. April 2010 ab 22.30 Uhr in ORF 2 mit dem Urknall, CERN und der Frage nach Gott.
Im Anfang war das Teilchen - CERN und die Frage nach Gott
Es ist die größte Maschine der Welt und sie hat einen Stromverbrauch wie eine mittelgroße Stadt: Der Teilchenbeschleuniger, den das europäische Forschungszentrum für Teilchenphysik CERN in der Nähe von Genf gebaut hat, ist in jeder Hinsicht eine große Sache. Bei der Forschung geht es um nicht weniger als den Ursprung des Universums. Der Film von Stefanie Mahler und Niki Popper führt ausgehend von solchen Fragen hin zur Diskussion zwischen Physikern und Theologen, welche Rolle der Zufall spielt, wie es mit der menschlichen Eigenverantwortung steht und ob zwischen all diesen Fragen und Antworten überhaupt noch Platz für Gott ist. Oder ob die moderne Physik gerade jetzt wieder einen Platz für Gott in ihrer Welt sieht.
Zu Wort kommt der Theologe Dieter Hattrup, Dogmatiker an den Universitäten Paderborn und Freiburg (Schweiz), der ursprünglich Physik studiert hat. Der pointierte Kirchenkritiker Martin Urban, Gründer der Wissenschaftsredaktion der „Süddeutschen Zeitung“, ist Diplomphysiker und Autor vieler Bücher über das Verhältnis zwischen Glauben und Wissen. Einer der erfahrensten Physiker am Large Hydron Collider, Rolf Landua, erklärt anhand lebhafter 3-D-Animationen die Fragen und Hypothesen, denen die internationale Mannschaft am LHC in CERN folgt. Die junge österreichische CERN-Physikerin Katalin Nikolics spricht über ihr Bild vom Platz Gottes in der Wissenschaft bzw. vom Platz der Wissenschaft in der Schöpfung.
http://religion.orf.at/projekt03/tvradio/kreuz/kq100427_teilchen.htm
